UNDERACHIEVEMENT BEI HOCHBEGABTEN: WAS IST DAS UND WIE ERKENNT MAN ES?

Wohin führt mein Weg?

Wohin führt mein Weg?

Hochbegabte Underachiever sind Schülerinnen oder Schüler, die zwar eine hohe Intelligenz aufweisen, aber nur durchschnittliche oder auch unterdurchschnittliche Schulleistungen zeigen. Diese Schülerinnen und Schüler haben in der Regel sehr negative Einstellungen gegenüber der Schule, sie sehen sich selbst eher ungünstig und fallen auch sonst als »Problemkinder« auf. Underachievment kann bereits im Grundschulalter beginnen. Insgesamt sind mehr Jungen als Mädchen betroffen. Die Gründe für Underachievment sind vielfältig und scheinen sich von Person zu Person stark zu unterscheiden. Sie können in der Person selbst, der Familie und/oder der Schule zu finden sein. Um hochbegabte Underachiever zu erkennen, ist in der Regel eine testpsychologische Untersuchung der Intelligenz sowie schulbezogener Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich. Underachievment gibt es natürlich auch bei nicht hochbegabten Schülerinnen und Schülern. Unklar ist derzeit noch, ob Hochbegabte ein erhöhtes Risiko für Underachievment aufweisen. Dieser Punkt wird unter Expertinnen und Experten kontrovers diskutiert, jedoch sprechen etliche und auch groß angelegte Studien eher gegen ein erhöhtes Risiko bei Hoch- und auch Höchstbegabten. Eine angemessene Schätzung über den Anteil an Underachievern unter den Hochbegabten dürfte zwischen 15 und 25 % liegen. (Quelle: Karg Stiftung)

Definition: Underachievment wird definiert als erwartungswidrige schulische Minderleistung bei hochbegabten Kindern. Demnach lässt sich ein Kind dann als Underachiever bezeichnen, wenn es sein (per Testgutachten) nachgewiesenes, hohes geistiges Potenzial (IQ > 130) entgegen der Erwartung nicht in entsprechende Performanz (gute Schulleistungen) umsetzen kann. Die betroffenen Kinder zeigen in einem/mehreren Fächern lediglich Leistungen im Klassendurchschnitt oder bleiben sogar darunter (Definition nach Rost 2007).

Charakteristika von Underachievern – Hinweise zur (Früh-) Erkennung Auffälligkeiten im Unterricht:

  • Mangelhafte Rechtschreibung, undeutliche Schrift oft gepaart mit ausgeprägter Schreibunlust
  • Geringe schulische Lern- und Leistungsmotivation, Konzentrationsprobleme
  • Fehlende Lern- und Arbeitstechniken
  • Anstrengungs- und Leistungsvermeidung bis hin zur totalen Verweigerung (speziell bei Routine- und Fleißaufgaben, Hausaufgaben)
  • Kritisches Hinterfragen von Autoritäten
  • Äußern von Langeweile
  • Suchen sich alternative Beschäftigungsmöglichkeiten (Stören, Gegenargumentationen)

Auffälligkeiten auf der Persönlichkeitsebene:

  • Negatives Selbstkonzept und Fehlattributierungen Underachiever besitzen kein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (negatives Selbstkonzept), was an Äußerungen wie „Ich kann sowieso nichts!“ „Ich bin eh’ blöd!“ erkennbar wird. Da sie eigene Erfolge dem Zufall zuschreiben und nicht glauben, ihre Leistung positiv beeinflussen zu können (Fehl – Attributionen), sehen sie im Lernen keinen „Sinn“. Ihr Selbstvertrauen ist gering, was sie häufig durch Oppositionsverhalten, aggressives Gehabe oder vorgespielte Gleichgültigkeit tarnen. Underachiever versuchen Misserfolge zu vermeiden, um ihre vermeintliche „Unfähigkeit“ nicht noch weiter bestätigt zu bekommen.
  • Symptome geistiger Unterforderung Das oben geschilderte negative Selbstkonzept bei Underachievern ist immer auch eine Folge andauernder geistiger Unterforderung in der Schule. Ohne adäquate geistige Herausforderungen und bei Überforderung durch ständige Wiederholungsaufgaben zu bereits beherrschten Themengebieten, baut sich die Lern- und Leistungsmotivation des hochbegabten Kindes allmählich ab.

Psychosomatische Beschwerden, depressive Verstimmungen und Wutausbrüche von Underachievern verschwinden in Ferienzeiten oder bei angemessenen Lernangeboten (z.B. in speziellen Kursen für hochbegabte Kinder) fast vollständig.

  • Hohe Sensibilität bei geringer emotionaler Stabilität Hochbegabte Kinder sind hoch sensibel und erleben ihre Umwelt, aber auch ihre eigenen Gefühlsregungen gewissermaßen potenziert (Übererregbarkeit nach Dabrowski). Wie kleine Seismographen spüren sie Veränderungen in ihrer Umgebung auf. Underachiever sind besonders stressanfällig bezüglich sozialer Entwicklungen und können oft ihre eigenen Impulse wie Wut, Frust oder Freude nur unzureichend ausbalancieren.
  • Anstrengungsvermeidung und geringe schulische Leistungsmotivation Underachiever besitzen einen ausgeprägten Widerborst bezogen auf (schulische) Fleißarbeiten. Es fällt Underachievern ungemein schwer, sich für das Erreichen eines Zieles anzustrengen. Daher versuchen sie mit höchst kreativen Manipulationen (Diskussionen, Wutanfälle, bewusstes Weglassen von Informationen) Aufgaben zu umgehen. Die „Bremsenergie“ einiger Underachiever ist zum Teil recht groß: Hausaufgabenhefte werden nicht geführt („Das hat der Lehrer nicht gesagt!“), Bücher liegen gelassen („Mama hat mein Buch nicht eingepackt!“) und Arbeiten nicht vorbereitet („Ich wusste nicht, dass das Thema drankommt!“)

Die Erwachsenen um das Kind herum scheinen förmlich zu rotieren, während der Underachiever wie im Auge des Sturmes sitzt und wenig aktiv ist. Hier gilt es, diese Prozesse aufzudecken und über gemeinsame Maßnahmen von Elternhaus und Schule allmählich die Verantwortung und Aktivitäten an das Kind zurückzugeben (siehe Förderkonzepte).

  • Unzureichende Selbststeuerung und geringe psychische Reifeentwicklung. Underachiever können sich entweder keine eigenen Ziele setzen oder sind nicht in der Lage, eigene Gefühle wie Unlust ausreichend zu steuern – sie stehen sich gewissermaßen selbst im Weg. Erfahrungen aus der Praxis weisen auf einen Zusammenhang zwischen geringer psychischer Reifeentwicklung eines Kindes und Lern- und Leistungsproblemen hin. Underachiever handeln oft eher lustbedingt und im Erwachsenen Sinne unvernünftig. Sie entscheiden sich trotz ihrer hohen Intelligenz eher für das Computerspiel als für die Hausaufgaben, protestieren lautstark wie ein Dreijähriger oder übernehmen wenig Verantwortung für ihr Handeln.

Viele Underachiever tragen eine Art innere Zerrissenheit in sich: Es besteht eine Differenz zwischen ihrer hohen geistigen Entwicklung einerseits und einem trotzigen, eher unreifen Empfinden und Handeln andererseits. Diese Differenz erzeugt große Spannung, welche oft im gesamten Umfeld aus Kind, Elternhaus und Schule zu spüren ist. Aber: In außerschulischen Bereichen zeigen auch Underachiever durchaus Interesse und Engagement. Hier wird ihre hohe Begabung sichtbar. Von und für Bezugspersonen strengen sich auch so genannte Minderleister an.

Ursachen für Underachievment    

Eltern, Kind und Schule bilden im Falle von Underachievment ein so genanntes Problemsystem. Hierbei beeinflussen sich die Personen gegenseitig und fördern unbewusst die Aufrechterhaltung des Problems. Viele Eltern von Underachievern sind bezüglich ihrer Elternrolle verunsichert:

Wieso verhält sich mein Kind so unvernünftig?                                                                                                  

Sie neigen dazu, dem Kind viele Entscheidungen zu überlassen oder es aufgrund seiner Intelligenz als reife Persönlichkeit zu betrachten. Obwohl Eltern selbstverständlich nur das Beste für ihr Kind wollen, können nicht alle Eltern ihren Erziehungsauftrag aufgrund der eigenen Biografie oder aktueller Probleme ausreichend wahrnehmen.                                                                                       Erziehen bedeutet neben dem bekannten Wort „Liebe und Vorbild“ auch Führen, Grenzen setzen und Orientierung geben – auch wenn dies dem Kind nicht immer gefällt. Gemeint ist nicht liebloser Drill, sondern eine bestimmte Haltung, in der das Kind als Kind respektiert und behandelt wird, nicht als Partner, Anführer oder Projektion für eigene Wünsche und Ziele. Wenn Eltern dies im Alltag nicht gut gelingt, führen die verschobenen Eltern-Kind-Rollen oft zu einer unzureichenden psychischen Reifeentwicklung des Kindes. Es lernt nicht ausreichend Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, Frust auszuhalten oder sich anzustrengen. Die oben geschilderte Übererregbarkeit oder bremsende Haltung des Kindes potenziert sich mit einer unklaren oder ausweichenden Haltung der Eltern, meist ohne dass sich die Betroffenen dessen bewusst sind. Ungünstige Lernbedingungen in der Schule verstärken diesen Effekt. Missverständnisse, Störungen in der Lehrer-Schüler-Beziehung oder geistige Unterforderung führen zu geringer Leistungsmotivation und begünstigen ein negatives Selbstkonzept des Kindes. Hochbegabtenförderung bedeutet in diesem Fall, derartige Problemsysteme bewusst zu machen und den Beteiligten behilflich zu sein, für sich passende Lösungen zu entwickeln.

Welche Handlungsschritte sollten bei der Förderung umgesetzt werden?

  1. Negativkreislauf unterbrechen, Kind nicht als alleinigen Problemträger betrachten

Es stellt für Eltern/Lehrer von Underachievern eine enorme Entlastung dar, wenn sie die Verantwortung bzw. die Ursachen für das Underachievment allein dem Kind zuschreiben (Kind als Problemträger). Der Fokus der Aufmerksamkeit liegt auf den Schwächen bzw. Fehlern des Kindes. Demzufolge werden im häuslichen/schulischen Alltag unbewusst vermehrt die unerwünschten Eigenschaften des Underachievers (z.B. Anstrengungsvermeidung) verstärkt. Das Kind spürt diese ablehnende Haltung der Eltern/Lehrer und reagiert mit weiterer Opposition. Will man Underachievment beheben, so muss die Aufmerksamkeit der Eltern/Lehrer auf positive Eigenschaften des Kindes gelenkt werden (gemeinsame Suche nach Ressourcen des Kindes, Umdeutung vermeintlich absoluter Schwächen).

  1. Sich von der Illusion des „reparierbaren“ Kindes verabschieden, Veränderungsbereitschaft bei den Eltern und Lehrern initiieren:

Häufig entsteht bei Eltern/Lehrern der Wunsch/Irrglaube, es genüge, den Underachiever in einer professionellen Einrichtung quasi wie in einer Werkstatt entsprechend trainieren/therapieren/heilen zu lassen. Die Gründe für diese Einstellung sind vielfältig und so individuell wie die Menschen selbst. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Veränderungsbereitschaft nicht zuerst vom Kind selbst, sondern von den Erwachsenen (Eltern/Lehrern) ausgehen muss. Die Effektivität und der Erfolg eines Trainings oder einer Therapie im Zusammenhang mit Underachievment hängt maßgeblich auch von der Mitarbeit der Eltern/Lehrer ab. Bequeme „Zauberlösungen“ sind ein verständlicher Wunsch, bleiben aber dennoch eine Illusion. Vereinbarungen zwischen Eltern und Kindern können daher nur wirksam sein, wenn ihre Einhaltung auch im Alltag vor allem von den Eltern vorgelebt wird.

  1. Geistige Unterforderung beenden, adäquate Lernangebote schaffen:

Es erscheint paradox, dass gerade die minder-leistenden Underachiever geistig unterfordert sein sollen. Es lohnt sich jedoch, die Minderleistung genauer zu betrachten: Ein wichtiger Punkt in der Entstehung von Underachievment ist die länger anhaltende geistige Unterforderung. Dies bedeutet, dass hochbegabte Kinder nicht aufgrund fehlender Intelligenz schlechte Leistungen erbringen, sondern dass ihnen ohne herausfordernde Aufgaben die Motivation zur Anstrengung fehlt – sie sehen darin keinen Sinn.

Forschung und Praxis der Begabtenförderung haben wiederholt darauf verwiesen, dass hochbegabte Kinder inhaltliche Herausforderungen und begabungsfördernde Lernbedingungen benötigen, um gute Leistung zeigen zu können (Fischer/Mönks 2007/2004, Brackmann 2004). Auf Außenstehende wirkt es häufig sonderbar, dass hochbegabte Minderleister scheinbar die einfachsten Dinge nicht erledigen oder regelrechte Anstrengungsvermeider sein können.

Hochbegabte Kinder sind Forschergeister, lieben es zu entdecken und Hintergründe von Themen genau zu durchleuchten. Da sie aufgrund ihrer Begabung Informationen schnell aufnehmen und speziell komplexe Inhalte zügig erfassen, tun sie sich bei Wiederholungen einfacher Aufgaben (Üben) oder so genannten Routine- und Fleißaufgaben schwer. In der Schule brechen ihre Leistungen besonders häufig beim „Türmchen-Rechnen“ oder dem Ausfüllen so genannter Einmal-Eins-Reihen ein. Das hochbegabte Kind benötigt zusätzlich adäquate geistige Herausforderungen in Form differenzierter Aufgaben, auch wenn es bislang noch keine guten Leistungen erbringt. In den Fächern, in denen es Anzeichen von Langeweile oder Unterforderung zeigt, kann ihm die Teilnahme am Unterricht einer höheren Klassenstufe gewährt werden (Teilspringen). Diese Maßnahme zählt ebenso wie das Überspringen zur Beschleunigung des Lernstoffes (Akzeleration).

Der Anteil von Wiederholungssequenzen sollte bei hochbegabten Kindern reduziert werden. Es ist nicht sinnvoll, zunächst auf der Erledigung aller Übungsaufgaben zu bestehen und erst dann Zusatzaufgaben ähnlichen Typs auszuteilen. Dies empfinden die Kinder zurecht als „Strafarbeit“. Wirkungsvoll ist hingegen die Differenzierung und Anreicherung des Lernstoffes (Enrichment). Zuerst sollten sich die Fachkollegen auf einen Pflichtteil einigen, den sie benötigen, um die Leistung des Schülers einschätzen zu können („Luka muss in Mathe die Hälfte des Zettels erledigt haben, bevor er seine Knobelaufgaben erhält.“ „Er muss eine der gestellten Aufgaben erledigen.“) Empfehlenswert sind ¼ bis die Hälfte des Routineteils. Das hochbegabte Kind soll dann selbstverständlich nicht weniger als andere Schüler tun, es erhält lediglich andere Aufgaben in Form eigener Projekte oder Knobelaufgaben. Enrichment ermöglicht die Förderung des Kindes im Klassenverband: Hierzu werden dem Kind differenzierte Aufgaben angeboten. Diese Aufgaben können zum Beispiel die Erarbeitung eines eigenen Projektes/Referates zu einem unterrichtsnahen Thema sein. Der Schüler wählt allein oder mit der Lehrkraft ein Projektthema und verpflichtet sich schriftlich, dieses zu bearbeiten. Ein individueller Lernplan hilft hier weiter.

Hinweise und Vorlagen für Aufgaben, die sich zur Förderung begabter Kinder eignen, gibt es inzwischen in einer Reihe von Fachbüchern zum Thema (siehe Literaturliste). Von diesen differenzierten Aufgaben profitieren übrigens auch andere, gute Schüler, so dass sich der zeitliche Aufwand durchaus rechtfertigen lässt.

Achtung: Viele Underachiever müssen durch Zuspruch oder klare Ansagen zunächst ermuntert werden, diese Aufgaben auch wirklich zu bearbeiten (Starthilfe). Dies ist jedoch aufgrund ihrer oben genannten Auffälligkeiten verständlich. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass auch Underachiever von Aufgabe zu Aufgabe motivierter werden und später selbstständig und gern eigene Expertenaufträge realisieren.

Zusätzlich steigert sich die Lernmotivation des hochbegabten Kindes häufig dann, wenn es seine Stärken in einem Fachgebiet z.B. in Form einer AG anderen Schülern vermitteln darf. Viele hochbegabte schulische Minderleister zeigten für ihre eigene AG (Taschenrechner-Programmierung, Bau von LEGO-Robotern) nicht nur großes Engagement, sondern neben gutem Fachwissen auch bislang unbekannte saubere Arbeitsorganisation.

Problemfelder im Überblick (Quelle: Johansson_Underachievement_2010.pdf – Kasja Johansson)

 

Problemfeld Lehrer und Kind Problemfeld Eltern und Kind Problemfeld Kind und Selbst Problemfeld Kind und Mitschüler
Andauernde geistige Unterforderung, fehlendes Fachwissen der Lehrkraft über Hochbegabung und Underachievment, Überforderung der Lehrkraft durch die Klassensituation allgemein, z.B. viele so genannte „Problemschüler“ Erziehungsstil verhindert (unbewusst) die psychische Reifeentwicklung des Kindes: Zu wenig abgegrenzte Elternposition, unklare Ansagen und Regeln, Kind darf zu viel entscheiden, Wechsel von Inkonsequenz und frustbedingter Ablehnung etc. Negatives Selbstkonzept, geringe psychische Reifeentwicklung, Anstrengungs- und Leistungsvermeidung, geringe schulische Motivation, Kind zeigt Ausweichverhalten, flieht in Parallelwelten (PC – Spiele) Anders-Sein/ Anders-Denken fördert Außenseiterrolle, Gruppe übt Anpassungsdruck aus, Kind zeigt Ausweichverhalten
Kommunikationsprobleme (Aufgabenstellungen werden missverstanden) und Störungen auf der Beziehungsebene (Negativkreislauf) Enttäuschte Erwartungen auf beiden Seiten, zu viel Druck der Eltern, negative Sicht auf das Kind, Projektion eigener Elternwünsche auf das Kind Unzureichende Selbststeuerung, fehlende Lern- und Arbeitstechniken Kind ist von seinen Mitschülern generell zu stark abgelenkt
Machtkämpfe aufgrund unklarer Absprachen etc. Familiäre Probleme: Eheprobleme, psychische Probleme der Eltern, starke berufliche Belastung, Krankheit Geringe emotionale Stabilität bei hoher Sensibilität: „Übererregbarkeit“ Dem Kind fehlen noch bestimmte sozialen Kompetenzen (z.B. Konfliktfähigkeit)