Wut und Aggression: So geht es auch!

So geht es auch! Konfrontation und Streit:

„Du wehrst dich oder schießt gar zurück. Egal, wie die Konfrontation ausgeht – am Ende bleiben meist Ärger, Wut und Frust zurück. Dabei gibt es in der asiatischen Philosophie eine Alternative, bei der du keine Energie verschwendest: Wu Wei, das Nicht-Handeln.
Statt jeden Angriff mühevoll zu parieren oder zu kontern, kannst du Attacken viel wirksamer durch bewusstes Nicht-Handeln aushebeln. Nur, weil jemand anderes seinen Dampf bei dir ablassen will, musst du selbst noch lange nicht sauer werden. So verhinderst du auch, dass die Situation unnötig weiter eskaliert.
Nicht-Handeln bedeutet jedoch nicht, zu ignorieren, denn dadurch würde sich dein Gegenüber nur provoziert fühlen. Du schenkst dem Aggressor durchaus volle Aufmerksamkeit und wählst lediglich das Nicht-Tun als Reaktion auf seine unerwünschte, unangebrachte Aggression.
Wer immer dich aus welchen Gründen angreift, sucht den Streit. Er will sich reiben und dich in seine Konfrontation hineinziehen. Bleibt der erwartete Widerstand jedoch aus, geht sein Angriff ins Leere. Sein Zorn und seine Kraft richten sich letztlich gegen ihn selbst. Die Lächerlichkeit eines übertriebenen Wutausbruchs wird umso deutlicher, je höflicher der Angegriffene ihn zwar zur Kenntnis nimmt, aber souverän auf eine Reaktion verzichtet. Der Aggressor schlägt buchstäblich mit seinen Fäusten in die Luft, während das Opfer seiner Attacke kampflos als Sieger hervorgeht.
Im Grunde machst du dich sogar frei von den Kategorien Sieg oder Niederlage. Ohne, dass bei einem Schlagabtausch letztlich beide Gegner ihr emotionales Gleichgewicht und ihre innere Ruhe verlieren, schützt du dich und deine Gefühle vor der dunklen, negativen Energie, die eine aggressive Konfrontation unweigerlich mit sich bringt.
Das Prinzip des Wu Wei bzw. Nicht-Handelns lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Oft lösen sich Probleme nämlich von ganz alleine auf, wenn wir dem Drang widerstehen, immer gleich reagieren, intervenieren und korrigieren zu müssen.“

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Personen zentrierter Unterricht

Anbei ein Text von mir.  Er ist sicherlich 13 Jahre alt, ich habe ihn seinerzeit an die Vorsitzenden und Gründerin von talentino e.V. geschrieben, die heute meine Ehefrau ist.

Leider hat sich in den vergangenen 13 Jahren nicht allzu viel in der Bildungspolitik verändert, bzw. werden neuen Wegen oft Blockaden in den Weg gelegt. Doch wir machen weiterhin aufmerksam, auch wenn der Weg lang und zeitweise sehr steinig ist! 

Person-zentrierter Unterricht:

1. Vorbedingung: ein Mensch-Helfer oder Lehrer-der in einer

Situation als Autoritätsperson wahrgenommen wird, ist seiner selbst und seiner Beziehung zu anderen sicher genug,so das er auf die Fähigkeiten anderer, selbst zu denken und zu lernen,zutiefst vertrauen kann. Existiert diese Vorbedingung, dann werden werden die folgenden Überlegungen möglich und können in die Tat umgesetzt werden.

2. Die helfende Person teilt sich mit anderen-den Schülern und deren Eltern in die Verantwortung für den Lernprozess. die Vorgehensweisen des Lernens liegen in der Verantwortung der jeweiligen Gruppe, auch das Lernthema. Die Verantwortung wird zwischen Helfendem und der Gruppe geteilt.

3. Die helfende Person schafft Lernmöglichkeiten aufgrund ihrer Person, ihrer Erfahrung, sei es aus Büchern oder anhand von Materialien oder durch Gemeinschaftserfahrung. Sie ermutigt die Lernenden Erfahrungen die sie haben oder kennengelernt haben, selbst beizutragen. Es werden neue Erfahrungsmöglichkeiten zu Tage treten.

4. Der lernende entwickelt sein eigenes Lernprogramm-allein und mit der Gruppe, indem er sich selbst kennenlernt und den Reichtum an Möglichkeiten entdecken kann die in jedem von uns stecken. Dann trifft er seine Wahl bezüglich der Lernrichtung und der Art und Weise des Lernens.

5. Hilfreiches Lernklima: es entsteht eine Atmosphäre der Authentizität, in der Gruppe herrscht ein Gefühl des füreinander-besorgt seins und das verstehen wird gebessert. Dieses Klima kann anfangs- sollte anfangs-von der Person des helfenden ausgehen, die von der Gruppe als Führung betrachtet wird. Voneinander lernen wird ebenso wichtig wie das lernen aus Büchern, Filmen usw.

6. Die Betonung sollte in erster Linie auf der Förderung eines andauernden Lernprozesses liegen. Der Lerninhalt steht nicht mehr an erster Stelle- auch wenn er natürlich weiterhin wichtig ist. Es geht nicht darum alles gelernt zu haben was ich wissen sollen muss, sondern um die Fortschritte darin, dass man weiß wie man lernen muss um das zu lernen was man wissen will und auch.

7. Die Disziplin, die der Lernende braucht ist Selbstdisziplin- und wird von ihm eigenverantwortlich erkannt und akzeptiert. Selbstdisziplin ersetzt die Disziplin von Außen.

8. Umfang und Bedeutung des Lernens werden vom Lernenden selbst beurteilt,seine Selbsteinschätzung wird durch Rückkopplung von der Gruppe oder dem Helfer beeinflusst und erhöht.

9. In diesem Klima wird das Lernen tiefer, geht schneller und hat größeren Einfluss auf das Leben und Verhalten des Lernenden als der herkömmliche Unterricht. der Grund ist: die Richtung wird selbst gewählt, das Lernen selbst initiiert und die ganze Person mit ihrem Intellekt, ihren Gefühlen, ihren Emotionen und Leidenschaften, ist in dem Prozess engagiert .

das waren so meine Gedanken ,die ich in Anlehnung an Carl.R.Rogers, mal hingeschrieben habe. Dazu noch ein Satz von James Reston- New York Times 1970- “Wissen ohne Fühlen ist kein Wissen und kann nur zu öffentlicher Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit führen, möglicherweise sogar in den Ruin. “


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Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?

Unsere Welt wird von ordnungsliebenden Menschen regiert und kreative Personen passen nicht in deren strenge Systeme.

Kreative Menschen gelten oft als Chaoten, mit denen man nicht gut zusammenarbeiten kann. Ständig verschusseln sie Dinge, kommen zu spät und verbreiten überall Chaos. Woher kommt das schlechte Image und was ist wirklich dran?

Unsere Welt wird von logischen und strukturierten Menschen regiert. Fahrpläne, Steuererklärungen, das Fernsehprogramm, der Buchungskalender für den Meeting Raum im Büro: Das Leben ist ziemlich durchorganisiert, und wer sich nicht danach richtet, hat eben Pech gehabt. Das weiß jeder, der schon einmal den Rücklichtern des letzten Busses hinterher gewunken hat.

Kompakt dargestellt im Blink von Cordula Nussbaum: https://www.evernote.com/shard/s112/sh/95a0a857-f1b6-4f1a-9c0a-4d12844b815e/877efcf1b55523125bfebc59c1e40853

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Das Lebensrestaurant: Das Gesetz der Anziehung faszinierend erklärt

Konzentriere dich auf das, was du möchtest

Karl verlangt nach der Speisekarte. Der Kellner bringt sie sogleich. Sie ist so dick wie ein Telefonbuch! Es gibt alles Erdenkliche. Der Kellner steht vor ihm mit spitzem Bleistift. „Sie wünschen?“ „Ja, ganz langsam. Ich muss mich hier erst mal zurechtfinden.“ Er ist bei den Meeresfrüchten gelandet. „Die Fischsuppe nehme ich schon mal nicht. Auf keinen Fall.“ Der Kellner nickt, notiert sich die Fischsuppe und schreitet in die Küche. Der Kellner ist trainiert, Bestellungen aufzunehmen. Er versteht das Wort „nicht“ nicht und hat allein das Bild der Bestellung im Kopf. Als er Karl die Fischsuppe serviert, ist dieser außer sich.

Hervorragend in eine Geschichte verpackt: http://www.fabianries.de/gesetz-der-anziehung/

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Online-Begabungskongress 06.05.bis 14.05.2017

Vorstellung der Interviewpartner zum Begabungskongress: Bernd Weber

April 17, 2017

Susanne Lausch

 

Bernd Weber ist Führungskräfte- und Unternehmenscoach bis Vorstandsebene. Teamtrainer. Mentaler Erfolgs-Coach für Mediation und Kommunikation. Psychosoziale Begleitung von Familien mit chronisch- und lebensgefährlich erkrankten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Psychologischer Berater, systemischer Familienberater und Familienaufstellung

Sozialtrainer im Kinder – Jugend- und Erwachsenenbereich, Fachberater für Kindergärten und Schulen im Bereich Hochbegabung und AD(H)S, Begabungsdiagnostik- und Förderung, Hypnose im Einzel- und Gruppensetting, Entspannungstraining, Präventionstrainer in den Bereichen Mobbing und Burnout, Trainer zur Steigerung der sozialen und emotionalen Kompetenz

Zusatzqualifikationen im Konflikt- und Krisencoaching, Psychosoziale Begleitung von Familien. 26 jährige Leitungserfahrung in einer operativen und onkologischen Klinik. Außerdem Mitarbeit in der LAG – Bildung in Berlin. Bereiche Inklusion und Hochbegabung.

Das Interview wird ausgestrahlt vom 06.05.2017 (18.00 Uhr) bis -06.05.2017 (18.00 Uhr)

Im Interview zum Begabungskongress sprechen wir über das Thema Underachievement und Hochbegabte Schulverweigerer und Schulabbrecher

Herr Weber hilft durch folgende Themen:

  • Was versteht man unter Underachiever bei Hochbegabung.
  • Erläuterung und Einarbeitung in das Thema.
  • Was kann das im Zusammenhang mit den Thema Schule bedeuten?
  • Was bedeutet das für die persönliche Entwicklung des Kindes?
  • Was sind in diesem Zusammenhang elterliche Aufgaben
  • Wie wichtig ist es hier frühzeitig zu reagieren?
  • Erläuterung und Hilfestellung zur Anstrengungsvermeidung und fehlender Motivation, Vermeidungstechniken
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Bloß nicht still sitzen im Unterricht

Diese Methode sollte Schule machen! Dann wären viele Probleme mit “unruhigen und auffälligen” nicht mehr da!

Marie-Christine Ghanbari zählt laut von sechs herunter, dabei klatschen alle mit den Händen auf ihre eigenen Oberarme, den Bauch und die Hüften. Es sieht aus wie ein Stammesritual. Die Schüler machen mehrere Durchgänge, beim letzten zählt die 34-Jährige nicht mehr laut, jeder macht das für sich im Kopf. “Train the Brain” heißt diese Übung.

Schnitzeljagd durch die Bibliothek

Wenig später sind die Kinder wieder in Bewegung. Sie gehen in einer Zweierreihe von ihrer Gesamtschule im Nordrhein-westfälischen Gescher zehn Minuten zur katholischen Bücherei, wo die heutige Doppelstunde Deutsch stattfindet. Dort lernen sie etwas über den Unterschied von Sachbüchern und Romanen, von Inhaltsverzeichnissen und Registern. Erst hören sie dem Leiter der Bücherei zu, dann dürfen die 26 Kinder eine Schnitzeljagd zwischen den Bücher- und CD-Regalen machen und in Gruppen Fragen beantworten. Hauptsache, Bewegung.

http://hd.welt.de/Panorama-edition/article162528926/Bloss-nicht-still-sitzen-im-Unterricht.html

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Man braucht für seine Arbeit nicht zu brennen!

Man braucht für seine Arbeit nicht zu brennen! Denn dann ist auch die Gefahr des „Verbrennens“ gegeben! Ich mache meine Arbeit wirklich gerne, mit Begeisterung, Freude an den Menschen die zu mir kommen und sehr gründlich.

Und das macht mich sehr zufrieden!

Tun wir uns also alle einen Gefallen und verabschieden uns vom Leidenschaftsgefasel. Reden wir weniger davon, wie gut wir unsere Arbeit finden. Und wieder mehr davon, wie gut wir sie machen. Das mag nicht der Schlüssel zum schnellen, schreienden Glück sein. Aber derjenige zu einer anhaltenden Zufriedenheit.

Hier der komplette Artikel aus der heutigen „Welt am Sonntag“ :

http://hd.welt.de/politik-edition/article162381277/Man-braucht-fuer-seine-Arbeit-nicht-zu-brennen.html

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Paul Watzlawick: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"

Absolut zu empfehlen. Die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Kommunikation!
Die Kernaussage dieses Buches ist:
Jeder Mensch lebt in einer etwas anderen Wirklichkeit, weil wir uns durch mentale Raster und Erfahrungen eigene Ordnungen und Muster schaffen. Dadurch kann es zu zwischenmenschlichen Kommunikationsproblemen kommen. Wer sich dieser Stolpersteine bewusst ist, hat bereits die erste Hürde auf dem Weg zu einer gelingenden Kommunikation genommen.

Wahn, Täuschung, Verstehen: Autor Paul Watzlawick erklärt auf unterhaltsame Art, warum die sogenannte Wirklichkeit eigentlich ein äußerst wackeliges und zutiefst subjektives Konstrukt ist.

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Strafe macht krank

Wir haben inzwischen bundesweit mit Mobbing – Opfern und auch mit Tätern gearbeitet. In unserer Arbeit haben sich bestimmte Begründungen immer wieder aufs Neue herausgestellt.

  • Gewaltausübung im direkten sozialen Umfeld, wozu auch die Familie gehört
  • Ein Machtgefühl anderen gegenüber und man mag es nicht glauben
  • der Spaß an der Erniedrigung anderer und eine
  • Abstumpfung im emotionalen Empfinden

Ein geschlagenes Kind wird selbst später aggressiv und hat ein erhöhtes Risiko, antisoziales Verhalten zu entwickeln, eine Depression oder eine Suchterkrankungen. Auch der Zusammenhang zwischen erlittener Gewalt in der Kindheit und der Neigung, eines Tages kriminelle Gewalt auszuüben, ist vielfach belegt. Strafen zeigen dem Kind dass man Probleme mit Gewalt lösen kann, oder durch Macht.

Rennt ein Dreijähriger zu schnell, fällt er hin. Kleckert eine Fünfjährige beim Essen, muss sie aufwischen. Vergisst das Schulkind die Brotdose, hat es kein Frühstück. Das zu erleben, sei viel lehrreicher, als Eltern, die schimpfend und strafend dazwischen gehen – also die Konsequenz verhindern, aber Stress verursachen. So etwas sollten Eltern zulassen können, ohne zu kommentieren.

Dieser Artikel behandelt das Thema sehr gut, empfehlenswert! http://www.evernote.com/l/AHDjdJm9ko1JE4LO_L3wC0-vMGPgfRlQ6Vs/

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